Frédéric Durieux

Frédéric Durieux, am 27. Februar 1959 in Paris geboren, studierte am Conservatoire National Supérieur de Paris, wo er erste Preise in den Fächern Komposition (Klasse von Ivo Malec, 1986) und Analyse erhielt (Klasse von Betsy Jolas, 1984). Anschließend setzte er seine Ausbildung am Institut de Recherche et Coordination Acoustique/Musique (IRCAM) im Fach Musikalische Informatik fort (1985-1986). Von 1987 bis 1989 war er Stipendiat der Académie de France in der Villa Medici in Rom.

Seit 1983 hat Frédéric Durieux zahlreiche Aufträge erhalten. Seine Musik wurde sowohl in Europa, als auch in Asien und Amerika aufgeführt.

In seinen Stücken, die Werke für Orchester, Stimme mit und ohne Elektronik, Kammermusik und Sololiteratur umfassen, bezieht er sich häufig auf Dichter und Dramatiker wie Yves Bonnefoy, Samuel Beckett, Howard Barker, Philippe Beck und Paul Celan oder bildene Künstler wie Gerhard Richter, Cy Twombly und Barnett Newman.

Frédéric Durieux ist Professor für Komposition am Conservatoire de Paris (CNSMDP) und gibt weltweit Meisterkurse (Deutschland, Italien, Großbritannien, Schweiz, Österreich, Schweden, Norwegen, China, Korea, Japan, USA, Mexiko, usw.).

Im Jahr 2010 erhielt Frédéric Durieux den Preis der Stiftung Prince Pierre de Monaco und 2016 den Florent-Schmitt-Preis der Académie des Beaux-Arts (Institut de France). Er ist Träger des Ordens der Künste und der Litteratur (Ordre des Arts & Lettres)
Weitere Informationen finden sich auf seiner homepage www.fredericdurieux.com

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